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Dürfen Hunde Erdbeeren essen?

Nicht alles, was für den Menschen lecker und auch genießbar ist, eignet sich für unsere vierbeinigen Freunde. Manche Lebensmittel können sogar lebensbedrohlich sein, da sich die Verdauungssysteme von Mensch und Tier teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Damit stellt sich auch die Frage: Dürfen Hunde Erdbeeren essen?
Besonderheiten
  • vorsichtig heranführen
  • kalorienarmer Snack
  • hoher Vitamin-C-Gehalt
  • als Eis im Sommer
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Erdbeeren enthalten eine ganze Reihe gesunder Nährstoffe und Vitamine. Durch den hohen Wassergehalt gelten sie als schmackhafter und kalorienarmer Snack.
  • Führe deinen Hund langsam an Erdbeeren heran. Es gibt auch Vierbeiner, die Erdbeeren nicht vertragen.
  • Insgesamt sollte der Anteil von Obst und Gemüse beim Füttern rund 10-20 Prozent betragen. Nutze Erdbeeren daher eher sparsam als Snack – nicht zuletzt, da die süße Frucht mit ihrem Zuckergehalt durchaus für überschüssige Pfunde sorgen kann.

Positive Eigenschaften

Erdbeeren verfügen über zahlreiche stoffwechselanregende Ballaststoffe, Vitamin C und haben einen hohen Wassergehalt. Zudem enthalten sie ein Enzym, das zur natürlichen Aufhellung der Zähne beiträgt.

Wie auch andere Beeren haben Erdbeeren die Eigenschaft, im Körper als Antioxidantien zu wirken und so freie Radikale zu binden, die als krebsfördernd gelten.

Die großen Mengen an Folsäure und Eisen sind ebenso positiv wie der hohe Kalziumgehalt, der den Aufbau der Knochen stärkt. Magnesium und Kalium hingegen fördern die Herzgesundheit.

Nur in Maßen füttern!

Erdbeeren sind unter anderem so lecker, weil sie so schön süß sind. Das bedeutet aber auch, dass sie viel Zucker enthalten. Und der kann nicht nur bei Menschen, sondern genauso bei einem Hund dazu führen, dass sich überschüssige Pfunde ansetzen.

Allerdings enthalten Erdbeeren insgesamt rund 90 Prozent Wasser. Damit haben sie auf 100 Gramm nur 32 Kalorien und gehören damit im Vergleich zu anderen Obstsorten zu den Schlankmachern. Das gilt jedoch nur für frische Erdbeeren. Bei getrockneten Früchten fehlt der Wassergehalt, sodass der Zuckeranteil entsprechend höher ausfällt.

Füttere Erdbeeren daher nur in kleinen Portionen als Snack. Insgesamt sollten sie nicht mehr als 10 Prozent des gesamten täglichen Energiebedarfs ausmachen. Bei kleinen Hunden bis ca. 15 Kilogramm sollten es damit täglich nicht mehr als 2 Erdbeeren sein.

Erdbeeren für den Hund zubereiten

  • Wasche die Erdbeeren so, wie du es auch für den eigenen Verzehr tun würdest. So entfernst du Schmutz, aber auch chemische Rückstände.
  • Schneide die Stiele nach dem Waschen ab.
  • Bei großen Erdbeeren oder kleinen Hunden schneide sie in Stücke, damit dein Hund nicht daran ersticken kann.

Welche Erdbeeren eignen sich für Hunde?

Grundsätzlich eignen sich alle Erdbeersorten für Hunde. Am besten ist es natürlich, wenn du deinem Hund ausschließlich Bio-Erdbeeren gibst. Sammelst du Walderdbeeren für deinen Hund, dann achte darauf, dass du sie gründlich wäschst, um eine Übertragung des Fuchsbandwurms auf deinen Hund zu vermeiden.

Erdbeeren aus der Dose sind absolut keine Alternative für frische Erdbeeren! Die Früchte sind um künstlichen Zucker oder Sirup angereichert und damit eine zusätzliche Kalorienbombe. Enthalten die abgepackten Erdbeeren Xylit, stellen sie sogar eine lebensbedrohliche Gefahr dar.

Erdbeereis für den Hund

Neben frischen Früchten kannst du deinem Hund auch ein leckeres Eis als erfrischenden Snack im Sommer zubereiten.

  • Dazu pürierst du die Früchte beispielsweise und frierst die Masse in einem Eiswürfelbehälter portionsweise ein.
  • Alternativ mischst du einige Erdbeeren mit Naturjoghurt und etwas Quark im Mixer und stellst so ein gesundes Hundeeis her.
  • Du kannst die Früchte auch einzeln im Ganzen einfrieren und deinem Hund bei sommerlichen Temperaturen einzelne Früchte verfüttern.

Nicht alle Hunde mögen Erdbeeren

Es gibt Hunde, die wissen mit Erdbeeren nicht so richtig etwas anzufangen – oder mögen sie schlichtweg nicht. Fange langsam mit einer einzelnen Erdbeere an und schau, ob dein Hund sie mag. Ist das der Fall, kannst du einige Erdbeeren in das Futter mischen.

Das langsame Heranführen an Erdbeeren hat auch den Vorteil, dass du herausfinden kannst, ob dein Hund Erdbeeren überhaupt verträgt. Selten können Erdbeeren zu Magenverstimmungen oder einem Verdauungsproblem führen. Stellst du Veränderungen wie z. B. auch die Zunahme von Durst, Durchfall oder ein intensives Kratzen fest, sind Erdbeeren wohl nicht das Richtige für deinen Hund.

Weiterführendes

Diese Obstsorten kannst du deinem Vierbeiner bedenkenlos als Snack anbieten:

Weitere Infos, ob Hunde Erdbeeren essen dürfen, findest du in diesem Video:

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