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Pekingese – Kaiserlicher Vierbeiner mit Knautschgesicht

Pekingese 01 Pekingesen (in Deutschland auch nach Gehör Pekinese geschrieben) sollte es in Europa eigentlich nicht geben: Bis zum Zweiten Opiumkrieg im 19. Jahrhundert waren die kaiserlichen Hündchen ausschließlich im chinesischen Kaiserpalast anzutreffen und sollten dem Kaiser vorbehalten bleiben. Heute gibt es die kleinen Hündchen mit dem langen Haar auf der ganzen Welt – leider zum Nachteil der allgemeinen Gesundheit, da sie im letzten Jahrhundert stark überzüchtet wurden.
Besonderheiten
  • Viel langes Haar
  • Sehr klein und stämmig
  • Verkürzte Nase (Atembeschwerden)
  • Löwenhund
  • Nie schüchtern

Rasseportrait: Pekingese

Aspekt Details
Andere Namen Pekinese, Foo Dog, Fufu Dog, Sleeve Dog, Lion Dog, Löwenhund
Herkunft China
Klassifikation Begleithund (Löwenhund/Palasthund)
Größe Widerristhöhe nicht festgelegt, meist kleiner als 22 cm
Gewicht Idealgewicht unter 5 kg für Rüden, unter 5,4 für Hündinnen
Körperbau Langgestreckter, kurzbeiniger Körper und großer Kopf
Augen Rund und dunkel
Ohren Lang befederte Hängeohren, hoch angesetzt
Fell & Farbe Langes, hartes Deckhaar und weiche Unterwolle, alle Farben sind zulässig
Besonderheiten Verkürzte Schauze
Charakter Anhänglich, wachsam, intelligent
Pflege Fell täglich kämmen, Krallen wenn nötig schneiden
Gesundheit Die Rasse ist von Qualzucht betroffen! Gesundheitliche Probleme treten häufig auf
Zucht Kaufe Welpen nur bei zertifizierten Züchtern, informiere Dich gut über rassetypische Probleme und den aktuellen Zuchtstatus

Äußere Merkmale des Pekingesen – Bitte nicht zu extrem!

Der Pekingese gehört wie der Lhasa Apso und der Shih Tzu zu den chinesischen Löwenhunden, die mit ihrem langen Fell und der würdevollen Haltung an kleine Löwen erinnern. Eine bestimmte Größe wird nicht vorgegeben, der Widerrist reicht aber kaum je über 22 cm, es gibt auch Exemplare, die nur 15 cm am Widerrist messen. Als Maximalgewicht für Rüden wird im FCI-Rassestandard ein Gewicht von 5 Kilogramm angegeben, Hündinnen sollten nicht mehr als 5,4 kg wiegen. Der stämmige, überraschend schwere Körper mit starken Knochen ist ein wichtiges Rassemerkmal.

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Was ist ein Sleeve Pekingese?

Als Sleeve Pekingesen werden Miniature Pekingesen bezeichnet, die vorallem in Kanada und in den USA beliebt sind. Sie wiegen maximal 6 Pfund (3 Kilogramm) und messen am Widerrist im Schnitt 15 cm.

Die typischen Merkmale im Überblick

  • Der große und breite Kopf ist zwischen den Ohren flach ohne Wölbung, der Stopp ist sehr stark ausgeprägt.
  • Der verkürzte und breite Fang muss hervorstehen. Bei überzüchteten Pekingesen hebt sich der Fang kaum vom Gesicht ab. Zunge und Zähne dürfen nicht dauerhaft sichtbar sein, Nasenschwamm und Lefzen sind immer schwarz. Der Nasenschwamm ist recht flach und breit, mit weit geöffneten Nasenlöchern. Rassetypisch ist die zusätzliche Falte, die von den Wangen über den Nasenrücken verläuft.
  • Die runden Augen stehen weit auseinander und die unteren Lider liegen in etwa auf der Höhe des Nasenrückens. An den äußeren Augenwinkeln zeichnen sich meist dunkle Striche ab und die Lider sind immer schwarz.
  • Eine lange Befederung verdeckt die Herzform der eng anliegenden Hängeohren. Sie setzen an der Schädeldecke an und sollten nicht über den Fang hinausreichen.
  • Hals und Körper sind kurz und breit, die Rippen sind ausreichend gewölbt.
  • An den Vorderläufen dürfen die Fesseln nicht zu eng zusammenstehen. Schultern und Ellenbogen liegen dicht am Körper an. Die kräftigen Hinterläufe stehen nicht zu eng zusammen.
  • Die lang befederte Rute wird immer über dem Rücken getragen und biegt sich leicht.

Auch beim Fell gilt: Üppig, aber nicht übertrieben

Das lange und leicht wellige Deckhaar ist eher harsch und sollte die Körperform des Hundes nicht gänzlich verschleiern. Unter dem langen Deckhaar befindet sich weiche Unterwolle. Im Gesicht und am Fang bleibt das Haar kurz, nur die Ohren sind lang und fein befedert, auch an den Rückseiten der Läufe und an den Zehen wächst das Haar länger. An der Rute fällt die Befederung mal mehr und mal weniger üppig aus.

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Fellfarben: Fast alles ist erlaubt

  • Nicht für die Zucht geeignet sind Albinos und leberfarbene Pekingesen, da diese immer helle Lider und Nasen haben.
  • Es gibt viele verschiedene einfarbige, zweifarbige und dreifarbige Varietäten. Einige Farben werden in Shows bevorzugt:
  • Weiß
  • Schwarz oder schwarz mit loh
  • Blau
  • Fawn/Tan von rötlich über gold bis cream
  • Hunde mit greying factor hellen mit zunehmendem Alter auf.
  • Zobel (Sable) ist die häufigste Fellfarbe und kommt in verschiedenen Varianten vor (oft rot-schwarz, grau-schwarz, biscuit-schwarz, gold-schwarz). Helle und dunkle Haare sind gemischt, meist zeichnen sich am Rücken, an den Läufen oder im Gesicht dunkle Schattierungen ab.

Unterschiede zwischen Pekingese, Shih Tzu und Lasa Apso

  • Der Lhasa Apso wird bis zu 9 kg schwer und ist deutlich größer als die anderen beiden Rassen. Außerdem trägt er einen langen Schnurrbart, der beim Pekingesen nicht vorkommt.
  • Auch beim Shih Tzu wächst das Haar am gesamten Kopf lang und glatt herunter, beim Pekinesen bleibt es kurz. Zwischen den Augen darf das Haar beim Shih Tzu lang nach oben wachsen und in Form gebracht werden.
  • Die Rasse ähnelt ihrem nahen Verwandten, dem Mops, der aber am ganzen Körper kurz behaart ist.

Die Geschichte des Pekingesen – Der Löwenhund aus dem chinesischen Kaiserpalast

Ursprünglich waren Pekingesen ausschließlich in der Verbotenen Stadt anzutreffen, wo sie nur von Angehörigen der Kaiserfamilie gehalten werden durften. Wie der Lhasa Apso und der Shih Tzu werden sie als Löwenhunde angesehen, die in buddhistischen Mythen eine wichtige Rolle einnehmen und Buddha begleiten. Jade- und Porzellanfiguren aus dem 17. Jahrhundert belegen, dass sie in der Qing-Dynastie besonders beliebt waren. Einer chinesischen Sage nach entstand die Rasse einst, als ein Löwe sich in ein Seidenäffchen verliebte. Um ihm nahe sein zu können, ließ der Löwe sich von Buddha auf seine Größe schrumpfen – der Pekingese ist das Ergebnis.

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Vorfahren

  • Die kaiserlichen Löwenhunde stammen höchstwahrscheinlich von Tibet Spaniel und Tibet Terrier ab, mit denen auch der Lhasa Apso und der Shih Tzu eng verwandt sind.
  • Schon im 7. Jahrhundert verschenkten Mönche aus Tibet Hattas an chinesische Kaiser, die dem heutigen Löwenhundtyp in vielen Punkten gleichen.
  • Auch damals durfte das gemeine Volk keine Löwenhunde halten, sie waren nur für Klöster und Paläste bestimmt.

Die düstere Vergangenheit in Europa

  • Lange Zeit wehrten sich Chinesen gegen allzu großen westlichen Einfluss und hielten viele Teile ihrer Kultur unter Verschluss.
  • Auch der Pekingese, dessen chinesischer Name im Westen nicht einmal mehr gebraucht wird, wurde aus gutem Grund geheim gehalten und erst im 19. Jahrhundert während der Opiumkriege von britischen Truppen entdeckt.
  • Fünf im Jahr 1860 geraubte Exemplare aus dem kaiserlichen Sommerpalast sind die Stammeltern aller Pekingesen in Europa.
  • Als der Kaiser Xianfeng mit seiner Familie vor den nahenden Truppen floh, blieben die Hunde mit einer älteren Tante des Kaisers im Palast zurück, die Suizid beging. Bevor der Palast niedergebrannt wurde, entfernten die Briten die Löwenhündchen.
  • Die fünf Hunde wurden an britische Adelige im Familienkreis der Befehlshaber des Angriffs verschenkt. Einen bekam Queen Victoria, die ihn mit typisch britischem schwarzem Humor Looty (frei übersetzt „“Plünderchen““) nannte.
  • Später wurden weitere Pekingesen aus China in die USA (Familie Roosevelt) und nach Irland verschenkt.
  • Die starke Nachfrage nach Löwenhündchen im 20. Jahrhundert führte zu vielen inzüchtigen Zuchtlinien und Erbkrankheiten. Der moderne Rassestandard wird derzeit regelmäßig überarbeitet und fortwährend „“entschärft““, um die Gesundzüchtung der Rasse voranzutreiben.

Das Wesen des Pekinesen – Klein, aber selbstbewusst

Die Löwenhunde stellen keine ernsthafte Gefahr für andere dar, sie sind aber trotzdem gute Wachhunde. Zwischen bekannten und fremden Gesichtern können die intelligenten Vierbeiner genau unterscheiden – Fremde können keinen Fuß ins Haus setzen, ohne bemerkt und mit lautem Bellen verraten zu werden. Sie stellen sich Eindringlingen tapfer, halten aber immer ausreichenden Abstand.

Pekingese 01

Ein echter Sleeve Dog

Die Bezeichnung sleeve dog (und Sleeve Pekingese für Mini-Pekingnesen) geht auf die Größe der Hunde zurück, die man locker auf dem Arm herumtragen kann. Kein Sport ist auch für kleine Schoßhündchen ungesund, zu Sportskanonen entwickeln sie sich wegen ihrer kurzen Nase und der damit verbundenen erschwerten Atmung aber auch nicht. Sie passen sich an jeden Haltertyp an und können allein oder unter Artgenossen leben. Auch mit Katzen verstehen sie sich bei früher Sozialisierung sehr gut, bei fremden Tieren suchen sie sich aber selbst aus, wem sie freundlich begegnen und wen sie gnadenlos in die Flucht bellen.

Typische Charakterzüge

  • Verspielt und schlau
  • Nicht sehr sportlich
  • Wachsam, bellfreudig bei fehlender Sozialisierung – Im Vergleich zum Lhasa Apso und zum Shih Tzu ist das territoriale Verhalten weniger stark ausgeprägt.
  • Liebt die Aufmerksamkeit von Menschen
  • Verträglich mit anderen Tieren und Kindern
  • Wählerisch bei Freunden: Er mag nicht jeden. Wenn er Dich einmal aus Freund ausgewählt hat, wird er Dir aber viel Liebe zeigen und sich gern anschmiegen.

Die Erziehung: Ein Profi im Umgang mit Menschen

Pekingesen wurden von Anfang an primär als Begleithunde und nur sekundär als Wachhunde gezüchtet. Sie bauen eine starke Bindung zu ihrer Familie auf und reagieren sensibel auf Stimmungswechsel im Haus. Die Erziehung ist auch für Anfänger kein Problem, wenn sie auch wirklich stattfindet: Auch „“Schoßhündchen““ müssen Regeln befolgen und Grenzen kennenlernen. Dein Begleithund sollte außerdem nicht sich selbst überlassen werden: Ideal wäre, wenn normalerweise immer jemand im Haus ist, in dessen Nähe er sich aufhalten kann.

Beschäftigungsmöglichkeiten für kurzatmige Hündchen

  • Suchspiele
  • Intelligenzspiele
  • Tricks lernen (Obedience)
  • Mindestens drei Mal täglich solltest Du Deinen Hund für 15 bis 30 Minuten ausführen, damit er sein Revier markieren und Artgenossen treffen kann.
  • Auf Sport solltet ihr nicht ganz verzichten. Lege kurze Spieleinheiten auf euren Gassirunden ein, um Deinen Hund bei Laune zu halten und seine Kondition zu verbessern.

Tipps für Ersthalter

Wenn Du schon immer von einem Löwenhund als Ersthund geträumt hast, ist der Pekinese eine schlaue Wahl. Er ist robust, hat keinen Jagdtrieb und folgt Dir treu, wenn Du sein Vertrauen einmal gewonnen hast. Als Anfänger in der Hundeerziehung solltest Du ein paar wichtige Erziehungspunkte nicht vergessen, damit Dein Hund sich auch außerhalb der eigenen vier Wände von seiner besten Seite zeigen kann:

1. Sozialisierung

In der Sozialisierungsphase zwischen der 8. und der 12. Lebenswoche sollte Dein Welpe so viele alltägliche Dinge wie möglich kennenlernen. Da Hunden Unbekanntes immer suspekt ist, entwickeln sie sich möglicherweise zu nervösen Kläffern, wenn für sie alles ungewohnt ist. Neben dem Einüben von Situationen wie Autofahren, Besuch empfangen und Busfahren solltest Du Deinen Vierbeiner auch auf seltener auftretende Stresssituationen wie Silvesterknaller oder Tierarztbesuche vorbereiten.

2. Mit positiven Verstärkern arbeiten

Jeder Hund macht mal etwas falsch oder bringt sich versehentlich in Gefahr (besonders Minirassen wie der Pekingese). Mit Strenge kommst Du bei der Hundeerziehung aber nicht weit. Ein Beispiel: Wenn es an der Tür klingelt, solltest Du Deinen Hund nicht für lautes Bellen ausschimpfen – genauso gut könntest Du laut mitbellen. Zeige ihm lieber eine mögliche Belohnung und versuche ihm klarzumachen, dass er dafür nur leise sein muss. Einige Halter kombinieren den „“Klingelbefehl““ auch mit dem Ablegen auf der Hundedecke.

Die vielen Gesundheitsprobleme des Pekinesen

Trotz vieler Gesundheitsprobleme liegt die durchschnittliche Lebenserwartung des Pekinesen bei etwa 11,5 Jahren. Eine der Hauptursachen für frühzeitigen Tod sind Unfälle: Toy Rassen wie der Sleeve Pekingese und sehr kleine Rassen unter 30 cm Widerristhöhe können sich durch Stürze, Schläge und Quetschungen schwer verletzen! Pass deshalb gut auf Deinen Vierbeiner auf und bewege Dich im Haus vorsichtig.

Geburtsprobleme: Ein klares Zeichen von Überzüchtung

Den Pekingesen in seiner heutigen, extrem kurzbeinigen Form kann es eigentlich gar nicht mehr geben: Welpen müssen immer per Kaiserschnitt zur Welt kommen, da eine natürliche Geburt für Hündinnen nicht möglich ist. Ähnliches ist bei English Bulldogs der Fall. Pekingesen-Welpen entwickeln überdurchschnittlich häufig Deformationen oder sind von Anfang an nicht lebensfähig.

Diese Erbkrankheiten können vorkommen

  • Zum Rassestandard des Pekinesen gehören Chondrodysplastie (verlängerter Rücken) und Brachycephalie (verkürzte Schnauze) – beide Deformierungen führen zu Kurzatmigkeit, Knochenproblemen und Augenproblemen.
  • Überdurchschnittlich viele Pekinesen sind im Alter blind durch Katarakt (Grauer Star), PRA (Progressive Retinaatrophie) oder Hornhautulcus
  • Dry Eyes (keratoconjunctivitis sicca) und Cherry Eyes (dauerhaft gereizte Augen) kommen ebenfalls häufiger vor, da die Augenlider oft nicht richtig schließen und die Glubschaugen ungeschützt den Umwelteinflüssen ausgesetzt werden.
  • Bandscheibenvorfälle treten fast so häufig auf wie beim Deutschen Dackel.
  • Gelenkprobleme wie Patellaluxation und Hüftdysplasie kommen bei vielen Pekingesen im Alter vor, sie können aber auch schon im frühen Erwachsenenalter oder bei Welpen auftreten.
  • Allergien kommen glücklicherweise eher selten vor, bei zu ausgeprägter Faltenbildung im Gesicht neigt die Haut jedoch zu Entzündungen.
  • Herzerkrankungen und Herzinfarkte kommen bei manchen Zuchtlinien ebenfalls gehäuft vor.
  • Erkrankungen des Immunsystems kommen selten vor (am häufigsten Autoimmunhämolytische Anämie)
  • Akute internistische Notfälle wie Hernien oder Magendrehungen können wegen des langgestreckten Körpers vorkommen. Überanstrenge Deinen Vierbeiner nicht und lasse ihn nie mit vollem Magen Sport treiben.

Auch die Haarpflege ist nicht unkompliziert

Das feine Haar des Pekinesen muss täglich gekämmt werden. In den Übergangsmonaten verliert er besonders viel Unterwolle, die jeden Tag gründlich aus dem Fell gekämmt werden sollte, damit es glatt und gepflegt wirkt. Zu lange Krallen sind ebenfalls ein häufiges Problem bei der Rasse – gewöhne Deinen Welpen früh an das Krallenschneiden, damit es kein Drama gibt, wenn mal ein Nagel abgeschnitten werden muss.

Kleine Pekingesen vom Züchter kaufen – Unterstütze keine Qualzuchten!

Seit der Veröffentlichung einer Enthüllungsdokumentation über die Verantwortungslosigkeit der modernen Rassezucht (Pedigree Dogs Exposed, 2008) haben Zuchtclubs von überzüchteten Rassen reagiert und ihre Standards verbessert. Halter von reinrassigen Pekingesen sollten ihre Vierbeiner nie ohne tiefgreifende Fachkenntnis vermehren. Die gesunde Zucht ist wegen des schlechten Zustands der Rasse aufwendig und teuer: Erbkrankheiten und Deformierungen müssen durch Gentests und tierärztliche Untersuchungen ausgeschlossen werden. Fast unvermeidbar sind Kaiserschnittgeburten – die Hündin und ihre Welpen werden dabei jedes Mal einem großen Risiko ausgesetzt. Hündinnen sollten deshalb nicht mehr als einmal werfen, was den Preis für Welpen zusätzlich anhebt. Mit Preisen zwischen 2000 und 4000 Euro und mehr ist bei einem seriösen Züchter also durchaus zu rechnen.

Anzeichen für ungesunde Zuchtlinien

  • Hunde mit Problemen bei der Atmung oder bei der Futter- und Wasseraufnahme sollten nicht für die Zucht gewählt werden.
  • Das Haar sollte nicht übermäßig stark wachsen und es darf nie die Bewegung einschränken.
  • Der Gang ist langsam und würdevoll, nie schlaksig oder mit abnormaler Haltung der Pfoten.
  • Die rassetypische Gesichtsfalte sollte nicht zu stark ausgeprägt sein und darf nicht die Sicht einschränken oder die Nase verdecken.
  • Über- oder Unterbiss oder eine ständig sichtbare Zunge sind Merkmale einer zu stark verkürzten Schnauze.
  • Die Augen sollten gesund sein und nicht zu weit hervorstehen.
  • Eine leichte Krümmung der Unterarme ist okay, sie sollten aber nicht verformt wirken.

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Fazit: Der Pekingese ist anspruchsvoll, aber bewundernswert

  • An Pekingesen ist eigentlich alles außergewöhnlich. Sie sollten trotz der großen Probleme durch jahrzehntelange Qualzucht erhalten bleiben. Heute arbeiten Züchter an der Gesundzüchtung der Rasse, die Du durch einen wohlüberlegten Kauf unterstützen kannst.
  • Die anhänglichen Vierbeiner sind kurzatmig wie Mops und Englische Bulldogge, daher sind sie nicht sehr sportlich. Auch das lange Haar schränkt die Bewegung manchmal ein. Sie sind also reine Begleithunde mit guten Wachhundqualitäten.
  • Anfänger kommen mit Pekinesen-Welpen gut zurecht, wenn sie die Winzlinge körperlich schonen und mit positiven Reizen motivieren.
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