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Chihuahua Welpen kaufen – Wie klein darf ein Hund sein?

Chihuahua 04 Chihuahuas sind die kleinsten Hunde der Welt. Seit It-Girl Paris Hilton ihre Tinkabell in den frühen 2000ern im TV populär gemacht hat, kennt die „Handtaschenhündchen“ wirklich jeder. Wie ein Spielzeug sollten verantwortungsvolle Halter ihre Hunde aber nicht behandeln! Was die feisten Zwerge drauf haben und wie Du Welpen hundefreundlich auswählst, erfährst Du im Ratgeber:
Besonderheiten
  • Idealgewicht 1,5 bis 2,5 Kilogramm
  • Mischlinge sind häufig
  • Teacup-Züchtung (unter 1,5 kg) bedenklich
  • Langhaar und Kurzhaar
  • Wird sehr alt

Rasseportrait: Chihuahua

AspektDetails
Andere NamenChihuahueño, Chi
HerkunftMexiko
KlassifikationBegleithund
GrößeNicht festgelegt, ideale Widerristhöhe 15 – 25 cm
GewichtToleriert werden 1 – 3 kg, ideal sind 1,5 – 2,5 kg
KörperbauTeacup winzig und zierlich, Apfelkopf gilt als Standard, weiter gibt es Deer Head und Pear Head mit sportlicherem Körperbau
AugenGroß und rund, meist dunkel
OhrenSchräg abstehende Stehohren, an den Spitzen abgerundet
Fell & FarbeLanghaar oder Kurzhaar, alle Farben außer Merle und Hairless kommen bei Reinrassigen vor
BesonderheitenTeacup Chihuahuas sind die kleinsten Hunde der Welt
CharakterAufgeweckt, anpassungsfähig, intelligent, mutig
PflegeKurzhaar haart mehr als Langhaar, Verletzungsgefahr höher als bei großen Rassen
GesundheitHohe Lebenserwartung, häufiger Zahnprobleme, Augenprobleme oder Herzprobleme und Rückwärtsniesen
ZuchtWeit verbreitet, nur geprüfte Züchter kontaktieren

Äußere Merkmale von Chihuahuas: Unverwechselbare Zwerge mit rundem Kopf

Chihuahua 04

Chihuahuas sind auf den ersten Blick an ihrer Körpergröße, den großen Augen und der runden Kopfform zu erkennen. Auch Chihuahua Mix Hunden sieht man ihre Verwandtschaft zum Chi oft sehr stark an, da die besonderen Merkmale sich in der Genetik stark durchsetzen. Bestimmte Größen werden im Rassestandard nicht vorgegeben. Zum Gewicht werden dafür genaue Angaben gemacht:

  • Ein Gewicht zwischen 1 und 3 Kilogramm wird als normal angesehen.
  • Hunde unter 1 Kilogramm oder über 3 Kilogramm sind für die reinrassige Zucht nicht zugelassen.
  • Das Idealgewicht liegt zwischen 1,5 und 2,5 Kilogramm.

Offizielle und inoffizielle Chihuahua Typen

Züchter und Halter bevorzugen unterschiedliche Typen der Rasse, die offiziell nicht anerkannt werden. Im FCI-Standard unterscheidet man lediglich Kurzhaar und Langhaar Chihuahuas – unter Züchtern sind sieben (manche unterscheiden bis zu 13) verschiedene Typen bekannt, die sich auf Fell, Farbe und Körperform beziehen:

Teacup

  • Die Miniatur Version des Chihuahuas: Am Widerrist messen sie maximal 23 cm (9 Inch).
  • Sie bringen nicht mehr als 2,5 kg auf die Waage, manche ausgewachsene Teacupdogs wiegen weniger als 1 Kilogramm.
  • Die Miniaturgröße bringt einige gesundheitliche Probleme mit sich, darüber hinaus sind sie anfällig für Verletzungen.

Apple Head

  • Der Apfelkopf gehört zum Rassestandard, da einige Zuchtlinien aber zu Gunsten der Gesundheit der Tiere von diesem Standard abweichen, wird er unter Züchtern als eigener Typ kategorisiert.
  • Eine weiche Lücke im Schädel (Molera) ist an der Stirn fühlbar und gehört in einigen Rassebeschreibungen zum Standard. Harte Schläge an dieser Stelle sind lebensgefährlich!
  • Apple Head Chihuahuas kommen häufig in Teacup Größe vor und sind noch zierlicher gebaut als andere Typen. Die Läufe sind auffallend kurz.

Deer Head

  • Beim Deer Head Chihuahua ist der Kopf länger und schmaler als der im offiziellen Rassestandard vorgegebene Apfelkopf.
  • Sie sind langbeiniger als Apple Heads und in den meisten Fällen fawn oder braun gefärbt.
  • Der Schädel ist voll entwickelt (kein Molera-Punkt) und auch andere gesundheitliche Probleme treten seltener auf.
  • In Shows ist diese Kopfform nicht zulässig.

Pear Head

  • Beim Pear Head ist die Stirn flacher als beim Deer Head, der Fang ist etwas breiter.
  • Der Stopp ist deutlich weniger ausgeprägt als beim Apple Head Chihuahua.

Fawn

  • Die Fellfarbe wird von manchen Züchtern als eigener Typ bezeichnet.
  • Falb/fawn kommt in allen Schattierungen von cremig-hell bis nussig-dunkel vor.
  • Alle Körpertypen können als fawn vorkommen (Fawn Apple Head, Fawn Teacup etc.)

Hairless Chihuahua (Nackter Chihuahua)

  • Ein Gendefekt kann zu Würfen mit nackten und behaarten Welpen führen.
  • Nackte Chihuahuas sind extrem selten. Sie entstehen per Zufall oder aus Linien, die mit dem Xoloitzcuintle (Mexikanischer Nackthund) gekreuzt wurden.
  • Für die Zucht sind nackte Chihuahuas nicht zugelassen.

Der Rassestandard im Detail

  • Der Kopf sollte dem Rassestandard zufolge apfelförmig sein. Er ist rund, mit stark gewölbter Stirn und der Stopp ist stark ausgeprägt. Wie oben beschrieben, werden Chihuahuas heute auch als Deer Head und Pear Head Variante gezüchtet.
  • Zur Spitze hin verjüngt der kurze Fang sich leicht, beim Deer Head ist er deutlich länger als beim Apple Head. Für den Nasenschwamm ist keine bestimmte Farbe festgelegt.
  • Die Augen sind groß und rund. Sie sollten immer dunkel gefärbt sein, hellere Farben sind aber nicht von der Zucht ausgeschlossen.
  • Die Ohren stehen im 45° Winkel vom Schädel ab und sind an den Spitzen leicht abgerundet.
  • Beim Langhaar Chihuahua bildet sich indealerweise eine Mähne um den Hals. Der Widerrist ist mäßig ausgeprägt und der Rücken ist kurz und fest. Die Körperform sollte bei Rüden quadratisch wirken, bei Hündinnen ist der Körper etwas gestreckter.
  • Normale Chihuahuas sind an den Läufen gut bemuskelt und haben eine breite Brust, die Teacup Version ist viel zierlicher und nicht sehr robust. Die Pfoten sind klein und oval, dabei weder hasen- noch katzenartig.
  • Die Rute ist breit am hohen Ansatz und verjüngt sich zur Spitze hin leicht. In Bewegung wird sie halb über den Rücken gebogen getragen.

Chihuahua 03

Felltypen und Farben: Alles ist erlaubt

Abgesehen von Hairless und Merle werden laut Rassestandard keine Farben ausgeschlossen. Einige Färbungen kommen häufiger vor als andere, sowohl beim Langhaar als auch beim Kurzhaar.

  • Beim Kurzhaar (Soft-Coated) ist das seidige Fell im Gesicht und an den Ohren nur wenige Millimeter lang, an der Rute und am Hals kann es einige Zentimeter lang wachsen. Einige Zuchtlinien tragen Unterwolle, andere haben nur eine Fellschicht.
  • Langhaar (Long-Haired) Chihuahuas tragen keine oder sehr dünne Unterwolle und seidiges Deckhaar. Feine Federhaare wachsen an den Ohren, an den Rückseiten der Läufe und an der Rute, außerdem ist eine feine Mähne am Kragen erwünscht. Das Fell sollte nie dicht und flauschig sein.

Typische Farben und ihre Häufigkeit

  • Chocolate (einfarbig schokoladenbraun mit braunem Nasenschwamm) oder andere Braunfärbungen von Honig bis Dunkelbraun, auch mit weißen Abzeichen in allen Größen.
  • Lilac (selten, Dilute-Gen)
  • Chocolate-and-Tan, Lilac-and-Tan (hellbraune bis gelbliche Abzeichen über den Augenbrauen, an den Läufen, an der Rute und am Fang)
  • Schwarz kommt seltener vor, genau wie schwarz-weiß.
  • Blau, blau-grau oder weiß mit blauen Schecken sind Dilute-Formen von Schwarz und ebenfalls eher selten.
  • Black-and-Tan oder Blue-and-Tan (häufiger als einfarbige dunkle Färbungen)
  • Agouti (Wildfarben) mit hell und dunkel gemischten Haaren kommt häufig vor, auch mit weißen Abzeichen oder dunkler Maske.
  • Alle dunklen Färbungen kommen auch als Tricolor vor (weiße Abzeichen und Tan-Abzeichen).
  • Fawn von weiß-gelb bis hin zu dunklem Rot kommt recht häufig vor und gilt als Standardfarbe.
  • Einfarbig Creme oder cremig-weiß, meist mit schwarzem Nasenschwamm und dunkel pigmentierten Lidern (in entsprechenden Zuchtlinien häufig).
  • Beige (Apricot, Blond) und Beige mit weißen Abzeichen an der Unterseite des Körpers (stärkere Ausprägung des Pigments).
  • Rot von Goldrot über Kupferfarben bis Rotbraun, häufiger mit weißen Abzeichen als einfarbig.
  • Zobel ist zweifarbiges Fell mit wolkigen Schattierungen am Rücken und im Gesicht (Maske). Es gibt Zobel als Blue-Fawn, Blue-Creme (hell mit blauer Nase), Chocolate-Fawn, Isabell. Welpen werden fast einfarbig dunkel geboren und hellen im Laufe des Wachstums auf, beim Langhaar sind die dunklen Haarspitzen deutlicher zu erkennen.
  • Gestromte Chihuahuas gibt es in allen Farbkombinationen mit Fawn (Fawn von hell bis dunkel und blaue, schwarze, braune, blaue oder lilacfarbene Streifen).
  • Eine Besonderheit ist die seltene Husky-Färbung, die durch das Domino-Allel bedingt ist. Das Fell wird wie bei nordischen Rasse aufgehellt und zeigt eine typische Zeichnung, charakteristisch ist auch der zweifarbige Nasenschwamm mit hellem Streifen in der Mitte.
  • Bei allen Chis mit weißen Fellpartien kommen auch Tüpfelungen vor (kleine Pünktchen der Grundfarbe schimmern durch weiße Fellpartien hindurch).

Ein kurzer geschichtlicher Abriss – Vom Abendbrot zum Handtaschenliebling

Mit ihren ursprünglichen Vorfahren haben heutige Chihuahuas nicht mehr viel gemein: Genwissenschaftlichen Studien zufolge teilen sie nur noch 4 % ihrer Gene mit ihren Vorfahren vor der Kolonialisierung Amerikas. Die Techichis der amerikanischen Ureinwohner waren vom heutigen Nordamerika bis in den tiefen Süden weit verbreitet. Sie gehören zu den amerikanischen Urhunden und dienten hauptsächlich zur Schlachtung, entweder als Mahlzeit oder als Opfergabe und erfreuten nebenbei die Kinder. Erst nach der Besiedlung Amerikas durch Europäer wurden sie nach und nach durch andere Nutztiere ersetzt.

Der moderne Chihuahua

Der einst robuste und sportliche Winzling ist durch Überzüchtung zu einem zierlichen Hündchen geworden. In den Medien werden sie von vielen Prominenten als Spielzeuge und Accessoires präsentiert, wodurch die Nachfrage nach immer kleineren Chis wächst. Die ersten Chihuahuas wurden im 19. Jahrhundert nach Nordamerika und später nach Europa exportiert. Offiziell entdeckt wurden sie in den 1850ern, in Reiseberichten aus dem 16. und 17. Jahrhundert werden sie aber bereits als Indianerhunde erwähnt.

Chihuahua 02

Das Wesen des Chihuahuas – Ängstlich und neurotisch oder mutig und frech?

Der Charakter eines Chihuahuas lässt sich nur schwer pauschal vorbestimmen: Die Rasse gilt als mutig, lebhaft und temperamentvoll, dabei sind sie voll und ganz fixiert auf ihren Halter. Schlecht sozialisierte Tiere entwickeln wegen ihrer Körpergröße manchmal den sogenannten Napoleon-Komplex und kompensieren ihre fehlende Größe durch aggressives und dominantes Auftreten. Schlechte Erfahrungen können außerdem zu dauerhaften Ängsten und Nervosität führen.

Der beste Freund für jedermann

Chihuahuas passen sich ihrem Halter voll und ganz an und fühlen sich in Familien genauso wohl wie bei Paaren oder Singles. Sie können auch in kleinen Stadtwohnungen leben, brauchen aber regelmäßigen Auslauf wie alle Hunde. Da die kleinen Racker sehr fragil sind, sollten sie nicht unbeaufsichtigt mit Kleinkindern spielen.

Typisches Verhalten und Charaktereigenschaften

  • Bellt bei ungewöhnlichen Geräuschen, beim Spielen und um die Aufmerksamkeit anderer Hunde auf sich zu lenken (glücklicherweise nicht sehr laut).
  • Verhält sich manchmal eifersüchtig, wenn er sieht, dass andere mehr Aufmerksamkeit bekommen.
  • Als typischer One-Man-Dog sucht sich der Chihuahua eine Bezugsperson, von der er nie getrennt sein will. Er zeigt auch bei anderen Familienmitgliedern und Freunden viel Zuneigung, wird aber sehnsüchtig warten und suchen, wenn seine Bezugsperson nicht da ist.
  • Gut sozialisierte Chihuahuas sind mutig und stellen sich auch größeren Rassen ohne Furcht oder Angstbellerei. Sie überschätzen sich manchmal, was die Überwindung von Höhen angeht (Verletzungsgefahr).
  • Sie werden als abenteuerlustig und intelligent beschrieben und gehen auf jede Einladung zum Spielen ein.
  • Am liebsten mögen sie es warm und kuschelig. Sie lieben Sonnenbäder, kuscheln sich gern unter Decken und in Hundehöhlen und schlafen häufig auf dem Schoß, in den Kniekehlen, an den Füßen oder im Arm ihrer Lieblingsmenschen.

Erziehung und Haltung von Chihuahua Welpen: Anleitung für winzige Draufgänger

Die Furchtlosigkeit und Neugierde der Hunde wird manchmal zum Risiko: Mit Chihuahua Welpen solltest Du vorsichtig umgehen, da ihre Knochen nicht sehr stark sind und sie sich durch Stürze, Schläge und kleine Unfälle beim Spielen leicht verletzen können. Auch bei ausgewachsenen Chihuahuas gibt es vieles zu beachten, was bei größeren Hunderassen gar kein Problem ist:

Ungeahnte Gefahrenquellen für Minihunde

  • Mit Hundetreppen entlastest Du die Gelenke Deines Vierbeiners, der nicht höher springen sollte als sein Widerrist reicht (Bett, Sofa).
  • Aufgepasst bei Gullideckeln und Kanalgittern am Straßenrand! Die kleinen Pfoten fallen durch manche Abgusslöcher einfach hindurch, wobei sich die Fellnasen schwer verletzen können.
  • Dornenranken und Gebüsche mit spitzem Gehölz sollten gemieden werden. Beim Herumschnüffeln könnten die hervorstehenden Glubschaugen sich verletzen.
  • Zufallende Türen können zu tödlichen Fallen für Teacup Chihuahuas und Chi Welpen werden. Auch beim Tragen schwerer Möbel etc. sollte der Hund nicht frei herumlaufen, damit keine Unfälle passieren.
  • Auch Dein eigenes Körpergewicht kann gefährlich für Deinen Fellfreund werden. Bewege Dich achtsam und gehe nie grob mit ihm um!

Spielen, Lernen und Entdecken

Chihuahuas wurden für keine bestimmte Aufgabe geschaffen und können sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln: Einige lieben Jagd- und Apportierspiele, andere mögen es spielerisch zu raufen und wieder andere sind mehr an sozialen Kontakten als an Spielzeug interessiert. Es kommt immer ganz darauf an, welchen Lebensstil der Halter vorgibt. Prinzipiell lassen sie sich auf alles ein, solange ihr Halter dabei ist.

  • Nimm Deinen Chihuahua nach Möglichkeit überall mit hin: Zum Grillen mit Freunden, in den Park, ins Restaurant oder ins Büro. Dank seiner Größe ist er fast überall willkommen und zufrieden damit, das Geschehen zu beobachten und Leute zu beschnüffeln.
  • Bei Chihuahuas aus dem Tierheim treten manchmal starke Trennungsängste auf. Das Alleinsein kannst Du schrittweise trainieren – hol Dir dazu am besten Unterstützung durch einen professionellen Hundetrainer.
  • Selbstverständlich kann und sollte ein Chihuahua selbst laufen und nicht ständig herumgetragen werden. Beim Treppensteigen kannst Du ihn zur Schonung der Knochen und Gelenke anheben.

Chihuahua 01

Pflege und Gesundheit beim Chihuahua: Kleiner Kopf macht große Probleme

Die kleinen Minihunde haben eine beachtlich hohe Lebenserwartung: Durchschnittlich werden sie 15 bis 20 Jahre alt und werden somit etwa 3 bis 4 Mal älter als zum Beispiel die Englische Bulldogge. Durch Überzüchtung sieht die Statistik bei Teacup und Apple Head Chihuahuas etwas schlechter aus als bei größeren und sportlicheren Vertretern der Rasse und solchen mit Deer Head. Bei den kleineren und runderen Varianten treten die typischen Erbkrankheiten außerdem häufiger auf:

Erbkrankheiten

  • Zahnfehlstellungen und frühzeitiger Zahnverlust (Überbiss, Unterbiss)
  • Herzprobleme (Mitralklappeninsuffizienz)
  • Rückwärtsniesen/Rückwärtsatmen
  • Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung)
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung) kann bei kleinen Hunden schneller gefährlich werden als bei großen.
  • Durch den verkürzten Schädel treten die Augen hervor und sind ungeschützter als bei anderen Rassen. Dadurch gelangen Staub und andere Verschmutzungen schneller ins Auge und können Reizungen und Entzündungen auslösen. Auch die großen Ohren sind anfällig für Entzündungen.
  • Progressive Retina Atrophie ist nicht heilbar und führt zur Erblindung
  • Eine Fehlbildung der Knochen führt beim Apfelkopf zu einer weichen Stelle im Schädel („“Molera““). Diese Stelle ist überaus empfindlich und darf nie durch Bisse, Schläge oder Stürze verletzt werden.

Zahnpflege für empfindliche Zähne

Stehen die Zähne schief oder passen obere und untere Zahnreihe nicht zusammen, können sie sich beim Kauen nicht richtig abreiben. Zahnstein entsteht schneller, was die Ursache für Entzündungen, Zahnverlust und Infektionskrankheiten sein kann. In schweren Fällen müssen die Zähne professionell gereinigt werden, was nur unter Vollnarkose möglich ist.

Tipps zur Zahnreinigung

  • Zähneputzen mit Zahnbürste und Hundezahnpasta (gibt’s auch mit Hühnchengeschmack)
  • Zahnreinigungssnacks
  • Kauspielzeug (zum Beispiel Seile und Taue)

Chihuahua Welpen und Mischlinge vom Züchter kaufen – Viele Angebote bedeutet viele schwarze Schafe

Chihuahuas sind in Mode und werden sehr häufig von Hobbyzüchtern vermehrt oder über illegalen Welpenhandel verkauft. Die lange Lebenserwartung wird durch Überzüchtung stark verkürzt und allzu übertriebene Zuchtmerkmale machen betroffenen Hunden das Leben schwer. Um eine gesunde Zucht zu unterstützen, solltest Du Billigangebote im Internet ausschlagen, auch wenn das 400-Euro-Hündchen noch so süß aussieht. Für einen reinrassigen Chihuahua aus sorgfältig ausgewählten Zuchtlinien bezahlen Halter zwischen 800 und 3000 Euro (je nach Färbung und Typ). Am teuersten sind die beliebten Teacup Chihuahuas, obwohl sie mehr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben als andere Typen. Auch beliebte Chihuahua Mix Rassen (Designer Dogs) können 1000 Euro und mehr kosten:

Gefragte Chihuahua Mix Hunde

  • Yorkchi oder Chorkie (Yorkshire Terrier und Chihuahua)
  • Chug (Chihuahua und Mops)
  • Chiweenie (Chihuahua und Dachs)
  • Jack Russel und Chihuahua Mix
  • Chihuahua Rüden werden häufig eingekreuzt, um zierliche und stadttaugliche Versionen beliebter Rassehunde zu bekommen.

Hier findest Du Chihuahua Züchter in Deiner Nähe

  • Im VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) sind über 50 Züchter und drei Vereine gelistet. Hier findest Du geprüfte Züchter aus allen Bundesländern.
  • Auf dieser Chihuahuaseite kannst Du Züchter nach PLZ auf einer übersichtlichen Karte auswählen.
  • Im Chihuahua Club e.V. widmen sich Züchter voll und ganz der kleinen Rasse. Die Züchterliste ist nach Bundesländern sortiert, in NRW, Sachsen und Rheinland-Pfalz gibt es je drei Züchter.
  • Der Chihuahua Club ist nicht mit dem Chihuahua Klub e.V. zu verwechseln. In der Züchterliste kannst Du direkt einsehen, welche Züchter gerade Welpen abzugeben haben.
  • Auch im Verband Deutscher Kleinhundezüchter sind einige Chihuahuazüchter gelistet.

Fazit: Der Chihuahua ist ein Hund für Halter mit Herz

  • Chihuahuas sind reine Begleithunde und sehr anpassungsfähig. Mit sehr sportlichen Haltern können sie aber nicht mithalten (Radfahren, lange Wanderungen etc. fallen aus).
  • Es gibt zwei offizielle und mindestens fünf weitere inoffizielle Typen, die sich äußerlich und preislich unterscheiden.
  • Die Verletzungsgefahr ist größer als bei anderen kleinen Rassen. Geh vorsichtig mit dem Minihund um, lass ihn aber trotzdem „“Hund““ sein.

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